Die Sagenwelt des Westerwalds

Der Westerwald mit seinen verwunschenen Landschaften ist Schauplatz einer Vielzahl von Sagen, Mythen und Legenden. Oftmals weisen diese einen historischen Hintergrund auf, sei es die Besiedelung durch die Kelten oder die Schwedenkriege. Einige Sagen, beispielsweise über das Wirken des Teufels, zeugen von der tief ausgeprägten christlich-religiösen Weltanschauung und andere Geschichten wiederum lassen sich auf die Lebensumstände der damaligen Gesellschaftsschichten zurückführen. In nebligen Bachtälern, auf windigen Höhen und in dunklen Bergwerksstollen sollen noch heute geheimnisvolle Geschöpfe ihr Unwesen treiben. Mit ein bisschen Fantasie verwandeln sich Schemen in der Dämmerung in Fabelwesen wie den Tholm oder das Muhkalb. Wer aufmerksam liest, entdeckt Hinweise auf verborgene Schätze, wer unachtsam wandelt, den schnappt vielleicht das garstige Murkelmännchen…

Unter der Rubrik „Geschöpfe” befindet sich ein Lexikon der Fabelwesen, die im Westerwald ihr Unwesen treiben sollen. Kurze Informationen beschreiben die Gestalten und ihre Rollen in den Sagen.